Gretchenfrage

GF006 – Karneval, Charlie Hebdo und das Bilderverbot der Religionen

 

Veröffentlicht: 20.02.2015

Show Notes

In der ersten Folge des neuen Jahres geht es, vom Tagesgeschehen inspiriert um die Frage, woher das vielzitierte Bilderverbot in Islam, Judentum und Christentum kommt, was es beinhaltet und was nicht und warum es, teils mit Gewalt, durchgesetzt wird. Als Hinleitung dazu dient uns der Karneval. Und natürlich sagen wir ein paar Worte zu den Anschlägen auf Charlie Hebdo aus unserer Sicht.

Viel Spaß!

 

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6 Gedanken zu „GF006 – Karneval, Charlie Hebdo und das Bilderverbot der Religionen

  1. Beim ersten Upload der Audiodatei gab es ein Problem. Wer eine seltsamere Überlagerung beim Abspielen hört, lädt das File bitte noch einmal herunter.

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  2. Dank Euch! Tolle Folge mit genau der richtigen Länge (ich find ja kürzer besser).

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    1. Wir bemühen uns. 🙂

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  3. Hey,

    sehr schöne Folge hoffe da wird noch mehr kommen. Würde mich über eine Art Kirchen-News sehr freuen. Danke für so einen schönen Podcast.

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    1. Hallo Jansenborusse,

      das wird es mit Sicherheit. 🙂
      Das mit den Kirchennews hatten wir zu Anfang. Wir haben das wieder rausgekickt, weil wir deutlich zu große Abstände zwischen den Folgen haben, um angemessen auf Nachrichten reagieren zu können.

      Danke für deinen Kommentar. 🙂

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  4. Hi Ihr beiden,
    danke für die Folge. Für mein Empfinden gemeinsam mit der ersten eure beste.
    Die Abwesenheit der Kirchennews finde ich gut, das macht jede Folge zeitloser und ermöglicht den Fokus auf ein Thema.

    Eine kurze Anmerkung zum Karneval/Fasching/Fastnacht/Fasnet:
    Da gibt es durchaus auch protestantische Traditionen. In Württemberg wird z.B. auch in protestantischen Gegenden die Fasnet gefeiert und das stärkste Beispiel ist wohl die Basler Fastnacht.
    Die beginnt spannenderweise am Aschermittwoch. Da habe ich noch in der Schule gelernt, dass das ein Signal der zwinglianischen Protestanten an die Katholiken war, dass sie die Verbindung dieses Brauchtums mit der Fastenzeit ablehnen. Es scheint aber eher daher zu rühren, dass es die sogenannte “alte Fastnacht” gab, die später begangen wurde. In Oberschwaben, wo ich aufgewachsen bin, gibt es da noch Überreste. Da wird am Sonntag nach Aschermittwoch der “Funken” – ein großes Feuer – abgebrannt. Damit endete dann erst die Fasnet. In meinem Dorf wurde dabei eine Hexenfigur – die Hauptfigur der örtlichen Narrenzunft mit verbrannt. Und mir fällt grade ein, dass es in der Region eine Redewendung gibt, die ausdrückt, dass jemand doll verspätet ist, z.B. wenn jemand nach Ablauf aller Fristen Bedenken zum Ausdruck bringt: “Und denn kommt er hinterher wie’d alde Fasnet und meckert.”

    Sehr spannend fand ich eure Überlegungen zu Religionen, die Bildnisse oder Verkörperungen ihrer Götter bei der Schlacht vor sich hergetragen haben. Wenn man sich die Unterschiede zwischen Jahwe und diesen Göttern anguckt, tritt für mich vor allem hervor, dass er durch das Logos, also sein Wort, agiert. Das befreit ihn zum einen von dem Zwang, bestimmte Attribute (Stärke, Jagd etc.) zu haben, und ermöglicht, ein Universalist zu werden, der nicht auf ein bestimmtes Profil festgelegt id
    Zum anderen wird damit die Notwendigkeit, ihn bildlich darzustellen, unnötig.
    Spannend finde ich, dass die Isrealiten dann nicht mehr das Bildnis ihres Gottes vor ihrem Heer vertragen, sondern sein _Wort_ in Form der Steintafeln.

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