GF020: Post aus Rom Teil 2 – #liebegewinnt

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Nachdem wir in der letzten Episode darüber berichtet haben, wie es uns mit dem römischen „Nein“ zu Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare ergingen ist, ist einiges passiert. Das Responsum aus Rom hat nämlich nicht dazu geführt, dass alle Schäfchen sofort brav in den Stall zurück gehoppelt sind, sondern im Gegenteil: Aus Unterschriften wurden Aktionen, und davon nicht wenige. Diese Folge ist somit ein Update zur ersten „Post aus Rom“ und wir bleiben natürlich gespannt, wie es weitergeht. Viel Spaß beim Hören!

Shownotes

Bericht von Pfr. Bernd Mönkebüscher und Hochschulpfarrer Burkhard Hose zu den Aktionen

Bündnis #liebegewinnt

Segnungsgottesdienst #liebegewinnt aus Hamm

Regenbogenfahnen in Gladbeck

GF019: Post aus Rom Teil 1

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Am 15. März 2021 erreicht eine Verlautbarung des Vatikan die katholische Welt. In Deutschland wird auf dem Synodalen Weg u.a. darum gerungen, wie die überkommene Sexualmoral und die Haltung gegenüber Homosexuellen und generell allen Menschen, deren Liebes – und Beziehungsleben nicht der lehramtlichen Norm entspricht, überwunden werden kann. Ganz praktisch geht es auf Pfarreiebene seit vielen Jahren auch darum, wie sich Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare gestalten lassen. Diesen Bemühungen gegenüber positioniert sich die Glaubenskongregation in ihrem Schreiben klar ablehnend. Mark und Flo berichten aus ihrer Perspektive und ihrem Alltag als Seelsorger, was dieser Zwischenruf aus Rom für sie bedeutet, während Meike sich über den Aufruf zu pastoralem Ungehorsam freut und eine Sammlung von Links gestartet hat, die die vielfältigen Reaktionen auf das Vatikanische Machtwort bis auf Bistumsebene dokumentiert (Shownotes). Auch diese Folge ist wieder eine sehr persönliche geworden. Hört selbst!

Shownotes

Shownotes

Der Synodale Weg

Das Schreiben aus Rom

Stellungnahme von Bischof Overbeck, Bistum Essen

Reaktionen aus den Bistümern zum „Nein“ aus Rom

Moraltheologe Daniel Bogner über pastoralen Ungehorsam

Statement von Burkhard Hose, Hochschulpfarrer in Würzburg

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Katholische Dogmatik und Fundamentaltheologie

Zusammenfassung weltkirchlicher Reaktionen

Stimmen aus den USA

Stellungnahmen aus dem Bistum Limburg

Stellungnahme der Vorsitzenden des Forums „Leben in gelingenden Beziehungen“ im Synodalen Weg

Solidaritätsaktion Regenbogenflagge der Pallottiner

GF018: Warum Kirche?

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Warum glauben? Warum heute noch einer Kirche angehören? Warum in eine Kirche eintreten, die aktuell in der Kritik steht wie nie, der seit vielen Jahren die Mitglieder scharenweise davon laufen? Warum bleiben, trotz aller Krisen?
Diese Folge ist ein spontanes Crossover mit dem neuen Podcast- Projekt „Warum“ von Thorsten Runte, der auch unser Gast ist.
Die Episode ist außerdem eine sehr persönliche geworden.
Drei ganz eigene Geschichten vom Staunen und Lernen, von offenen Fragen, von Frust und Faszination.
Viel Spaß beim Hören!

GF017: Von Erdbeben, Pandemien und dem Leid in der Welt – Theodizee

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2020 ist ein ein Jahr, das viele einfach nur gerne vergessen würden: Klimawandel, Coronakrise, Verschwörungsmythen, Polizeigewalt – die Nachrichten überschlagen sich mit katastrophalen Nachrichten. Nicht nur glaubende Menschen stellen sich die Frage, wie es sein kann, dass wir in einer solchen Welt leben müssen. Wie kann Gott das Leid zulassen? Und wie sollen wir mit dem Leid umgehen?
Die Theodizee-Frage ist so alt wie die Menschheit selbst und gemeinsam schauen wir auf Antwortversuche.

Viel Spaß beim Hören!

GF016: Gott essen – Von jüdisch-hellenistischen Gastmählern, moderner Eucharistie und Gottesdiensten im Internet

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Wir sind wieder da! Und wir haben Verstärkung mitgebracht! Meike heißt sie und wird ab jetzt mit Flo und Mark die Gretchenfrage bilden. In dieser ersten Folge mit uns Dreien geht es um die katholische Kirche in der Sinnkrise dank Corona. Wer sind wir eigentlich und wozu sind wir da, wenn wir nicht mehr am Sonntag Eucharistie feiern können? Ist Kirche noch für etwas anderes gut? Und überhaupt: Woher kommt eigentlich die Eucharistie und müssen wie sie so feiern, wie wir es (vermeintlich) immer schon getan haben?

GF015: Von Tätern, Betroffenen und Prävention

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Nicht erst seit der großen Studie des vergangenen Jahres weiß die katholische Kirche von Fällen sexuellen Missbrauchs und sexualisierter Gewalt in ihren Institutionen. Gemeinsam mit Frau Dr. Andrea Redeker, Präventionsbeauftragte des Bistums Essen und Frau Angelika von Schenk-Wilms, Missbrauchsbeauftragte des Bistums Essen, sprechen wir über die Ursachen sexuellen und geistlichen Missbrauchs, über eine nötige Kulturveränderung im Umgang mit Grenzverletzungen und Missbrauchsfällen und über die Präventionsarbeit in unserem Bistum.

Gretchenfrage Special – Crossover mit Hoaxilla

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Hilft ein heiliges Öl dabei gesund zu werden? Schützt mich eine Christopherus-Plakette vor Autounfällen? Schützen Kirchen vor Verbrechern? In der Volksfrömmigkeit der christlichen Kirchen gibt es viele solcher quasi-magischen Rituale, Gegenstände und Hilfsmittel. In dieser Folge versuchen wir zusammen mit Hoaxilla – dem skeptischen Podcast aus Hamburg, diesen Aspekt des Alltagsglaubens zu beleuchten und aufzuzeigen, wo nicht nur aus theologischer, sondern auch aus rationaler Perspektive die Probleme liegen.

Wo endet Glaube, wo muss kritisches Denken beginnen?

Viel Spaß beim Hören!

GF014: Von Empathie, Sympathie und dem Umgang mit Ohnmacht- Krankenhausseelsorge

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„Manchmal kann man einfach nur sagen, dass alles scheiße ist!“ Und doch geht es darum zu sehen, woher ein Mensch, und sei er in noch so großer Not, seine Kraft nimmt. Was lässt Menschen leben?
Angelika Koopmann ist Krankenhausseelsorgerin und ab August im wohlverdienten Ruhestand. Mit uns spricht sie darüber, was diesen Beruf so besonders macht, warum er aus der Seelsorge nicht wegzudenken ist, und weshalb sie immer noch leuchtende Augen bekommt, wenn sie über ihre Arbeit spricht.

Viel Spaß beim Hören!

GF013: Von Juden, Piusbrüdern, modernen Aufbrüchen und Flügelkämpfen – Das zweite Vatikanische Konzil

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Das zweite Vatikanische Konzil. Für die, die dabei waren, war es DAS Konzil, denn mit ihm wurde alles anders: Plötzlich sprachen die Priester in der Messe nicht mehr Latein, sondern Landessprache. Die Kirche wurde vom „Haus voll Glorie“ zum „wandernden Volk Gottes“.
Andere Meinungen, Konfessionen und Religionen (speziell das Judentum) wurden als Glaubensgemeinschaften – und vor allem als Dialogpartner – anerkannt. Atheismus war keine schwere Sünde mehr.
Kurzum: Das Konzil förderte die Vielfalt und den Diskurs, aber auch den Dissens. Aus der einen Stimme des Lehramts wurden die vielen Stimmen eines glaubenden Volkes.

Zu Gast ist einer, der das alles live miterlebt hat: Franz-Josef Nocke, Professor emeritus für Systematische Theologie. Ein Zeitzeugeninterview zu einem der größten Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte und seiner Folgen.

Viel Spaß beim Hören!

GF012: Heilige – Ignatius von Loyola

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Nach einer erneut viel zu langen Sommerpause melden wir uns zurück mit einer Folge zu Ignatius von Loyola – Begründer der Exerzitien (siehe Folge „Exerzitien“) und des Jesuitenordens.

Um diese Person zu verstehen, und vor allem seine Spiritualität, haben wir uns Silvia Betinska ans Mikro geholt; eine der Mitarbeiterinnen des Exerzitienreferats des Bistums Essen und ehemals Maria Ward – Schwester (Oder auch: Congregatio Jesu).

Mit ihr reden wir über ignatianische Spiritualität und ihre Verbindung zur modernen Psychotherapie, ob Heiligsprechungen wirklich sinnvoll sind, warum Heilige auch Ecken und Kanten haben und Sünder sein dürfen und warum Jesuiten bis heute keine Scheu haben Skandale wie die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg öffentlich zu machen.